Ernährung bei Psoriasis

Schuppenflechte beeinträchtigt sowohl die Haut als auch andere Bereiche des Körpers. Die Erkrankung kann den Stoffwechsel beeinträchtigen, das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen, Depressionen oder entzündlichen Darmerkrankungen steigt. Einige Patienten leiden auch zusätzlich an Gelenkentzündungen (Psoriasis-Arthritis). Außerdem zeigen Studien einen negativen Einfluss von Übergewicht auf die Schuppenflechte. Gesunde Ernährung kann die Gesundheit stärken, Begleiterkrankungen abmildern und Übergewicht reduzieren.

Die 10 Ernährungsregeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) dienen als erster Ansatzpunkt für eine gesunde Ernährung. Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sollten den Mittelpunkt der gesunden Ernährung darstellen. Tierische Lebensmittel sowie Zucker und Salz sollten reduziert werden. Vor allem bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wird immer wieder berichtet, dass entzündungsfördernde Fettsäuren aus Fleisch die Krankheitsaktivität steigern und entzündungshemmende Fettsäuren aus Fisch und einigen Pflanzenölen (wie Lein- oder Rapsöl) positiv auf die Erkrankung wirken. Auch die Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen sollte sichergestellt sein. Starke Psoriasis kann auch zu einem Nährstoffmangel führen. Antioxidantien wie das Vitamin E sollen Radikale, die durch entzündliche Prozesse freigesetzt werden, unschädlich machen. Vor allem Nüsse und Pflanzenöle enthalten viel Vitamin E.

Einige Lebensmittel (und auch andere Faktoren) können Auslöser eines Schuppenflechteschubs sein. Einige Patienten berichten von Alkohol, Kaffee oder scharfen Gewürzen als Lebensmittel, die einen Schub auslösen können. Ein Ernährungstagebuch kann dabei helfen, persönliche Auslöser zu identifizieren.